Mittwoch, 31. März 2010

Theorien zum Glück I

Guten Abend Nachtschwärmer.

Lang ist's her, seit der letzte Post seinen Weg in diesen Blog fand und weiß Gott ist viel passiert. Aber darum soll es heute nicht gehen. Heutiges Thema sind viel mehr Theorien zum Glück.

Was ist Glück?

Nun, ehrlich gesagt habe ich von Glück keine Ahnung. Immer wieder, wenn ich es erlebe, ist es in sekundenschnelle vergangen, ehe ich mir richtig bewusst bin glücklich zu sein. Denn, wenn ich es bin, mache ich mir keine Gedanken darüber was es ist. Dann ist es einfach.
Glück ist keine Zufriedenheit. So viel weiß ich. Zufriedenheit kann ich an Dingen messen. Essen. Schlaf. Trinken. Geborgenheit. Liebe.
Glück aber tritt so zufällig und willkürlich auf, als hätte es sich selbst noch nicht ganz entscheiden, was es denn sein möchte.
Ein Beispiel.
Wenn ich ein altes Foto in Händen halte, kann es ganz urplötzlich passieren, dass mich eine Welle des Glücks übermannt. Dann treibe ich eine Zeit vorsichtig dahin und bin noch ganz benebelt, wenn es aufhört. Versuche ich denselben Effekt nun noch einmal zu erleben, hat das Glück sich längst verzogen.
Für mich ist Glück beinahe wie Regen. Unberechenbar und völlig losgelöst. Man muss es auskosten, wenn es da ist und nicht sein Leben lang danach fragen. Denn wenn man es am meisten begehrt, sit es oft am weitesten fort.
Aber dazu später mehr, denn für den Moment möchte ich nur versuchen ein wenig Zufriedenheit zu erlangen in dem ich schlafe.

Jazz over an out.

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